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| Sie
war mein erster
Irish Wolfhound.
Bisher hatte ich
nur Bilder gesehen,
ausser ein einziges
Mal war mir in
der Stadt ein Rüde
begegnet. Sein
Kopf war auf der
Höhe meiner Brust
und auf mein Ansprechen
kam er auch sofort
zu mir und war
höchst empfänglich
auf meine Streicheleinheiten.
Dies war ein Schlüsselerlebnis,
mir war klar, dass
ich eines Tages
einen solchen Hund
haben würde.
Der
Moment kam etwa
2 Monate nachdem
ich aufgehört hatte
zu arbeiten. Der
Haushalt ist nicht
gerade mein Hobby,
sondern ein notwendiges
Übel. Ich langweilte
mich und erwischte
mich, wie ich versucht
war, beim Kiosk
oder im Laden zu
„tratschen“. Als
es mir bewusst
wurde, wusste ich,
ich brauche wieder
einen Hund. Denn
ich bin mit Hunden
aufgewachsen, wir
hatten immer mindestens
einen Hund zuhause,
nur hatte ich nach
dem Tod des Letzten
eine Pause eingelegt,
da ich Vollzeit
arbeitete.
Somit
war der Gedanke
an einen Hund nicht
weit.
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Am
21.Dez. 1985 schaute
ich zufälligerweise
in den lokalen
Gratis-Anzeiger,
was ich sonst selten
tat. Und ebenso
zufällig sah ich
das winzige Inserat.
Natürlich rief
ich sofort an,
ich erinnerte mich
an den Irish Wolfhound
von früher und
das war meine Chance.
Der junge Mann
am Telephon sagte,
Cleena sei eine
Scheidungswaise,
wir sollen mal
vorbeikommen, aber
nicht erwarten,
die Hündin gleich
mitnehmen zu können,
er wolle sich erst
vergewissern, dass
wir einen guten
Platz bieten können.
So fuhren wir am
Abend dann zu ihm.
Cleena war sofort
recht anhänglich
und der langen
Rede kurzer Sinn,
sie kam natürlich
trotz allem am
gleichen Abend
mit uns nach Hause.
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| Sehr
selbstverständlich
sprang sie in unseren
Wagen und war bei
uns sofort heimisch,
frass eine gute
Mahlzeit und zeigte
uns, wo sie ihren
Schlafplatz wollte.
Sie war eine absolute
Pragmatikerin und
nahm alles, wie
es kam.
Sie
kannte keinerlei
Angst und schlich
sich schnell in
unsere Herzen.
Sie zeigte uns,
was ein Irish Wolfhound
ist, und machte
es uns für alle
Zukunft klar, dass
auch unsere zukünftigen
Hunde nur IW’s
sein können. Ich
habe sie 2x ausgestellt,
doch für mehr als
ein SG hat es nicht
gereicht.
Heute
weiss ich, dass
ihr Kopf nicht
korrekt war, aber
einen hübschen
Ausdruck hatte,
ihre Augen waren
zu hell, ihr Haar
etwas zu weich
und die Winkelungen
hätten besser sein
können. Doch damals
wusste ich noch
nicht soviel darüber,
und natürlich war
sie für mich die
Beste und Schönste.
Leider starb sie
mit fast 7 Jahren
an Blasenkrebs.
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Ihr
Lieblingsplatz, das
Sofa
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2
teilen sich einen Knochen
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Irgendwie
bekam sie immer was
sie wollte
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Am
Atlantik
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